Amaretti – Rezept für das italienische Kaffeegebäck

von JaLiRa
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Naaa, wer von Euch mag, vor allem am Wochenende, auch nicht auf einen leckeren Kaffee verzichten? Nach einer anstrengenden Woche genieße ich meinen Cappuccino oder Latte Macchiato besonders und neben meinem Karamellsirup dürfen Amaretti nicht fehlen.

Meine Amaretti habe ich bisher immer gekauft und ich war geschmacklich auch nicht unzufrieden. Da ich mir allerdings dieses Jahr vorgenommen habe, mehr auf Verpackungsmüll zu achten, war der Entschluss klar – ich mache Amaretti selber. Dann fällt diese blöde Plastikverpackung weg, denn die Einzelzutaten kann ich unverpackt, in Papiertüten bzw. im Glas kaufen. Und die Dinger sind super schnell gemacht und ich finde, sie können geschmacklich locker mit den gekauften mithalten, wenn nicht sogar übertreffen. Also, los geht’s!


Für Deine Amaretti benötigst diese Zutaten

Bei den oben genannten Mengen bekommst Du ein gutes Backblech mit ca. 50 Amaretti raus. Weiterhin benötigst Du noch Backpapier und ein Handrührgerät mit Häckselaufsatz*.


Und so backst Du dir Deine eigenen Amaretti

Schritt 1 – Die richtigen Mandeln

Entweder Du kaufst bereits gemahlene Mandeln oder noch ganze, die Du selbst zerkleinerst. Ich habe unblanchierte, ganze Mandeln genommen und diese im Häckselaufatz meines Handrührgeräts* zerkleinert. Mit nem Pürierstab gelingt es nicht – das Messer ist dafür nicht stark genug.

Mahle Dir ganze Mandeln im Aufsatz vom Handrührgerät.

Hier noch ein Hinweis zu den Mandeln: Wenn Du blanchierte Mandeln verwendest, dann werden deine Amaretti später heller. Unblanchierte Mandeln ergeben eher einen dunkleren Farbton.

Schritt 2 – Eischnee schlagen

Wenn Du die Mandeln gemahlen hast, schlägst Du die zwei Eiweiß mit einer Prise Salz und 50g Zucker steif. Sobald der Eischnee wirklich steif geschlagen ist, rührst Du noch die restlichen 50g Zucker unter. Um Kalorien zu sparen, kannst Du Zucker gegen Xucker* (Xylith) austauschen. Geschmacklich macht das für mich keinen Unterschied.

So rührst Du den Teig für deine Amaretti

Schritt 3 – restliche Zutaten unterheben

Jetzt hebst Du nur noch die gemahlenen Mandeln mit einem Holzlöffel vorsichtig unter und gibst ca. 2g vom Bittermandelaroma hinzu.

Schritt 4 – Amaretti formen

Dein Backblech kannst Du jetzt entweder einfetten, oder aber mit Backpapier auslegen. Ich verwende seit einiger Zeit ganz gerne wiederverwendbares Backpapier*. Das ist stabil und kann einfach abgewaschen werden. Mit feuchten Händen formst Du aus Deinem Teig Kugeln und setzt sie auf dein Backblech.

Zuerst hatte ich die Idee, dass ich meine Gebäckspritze verwende. Das ging aber beim bestem Willen nicht. Der Teig ist dafür einfach zu klebrig und inhomogen.

Die Kugeln bestäubst Du mit etwas Puderzucker und lässt diese für mindestens 3-4 Stunden trocknen. Ich weiß, da ist Geduld gefragt … fiel auch mir echt schwer. Aber wenn Du die Trocknungszeit verkürzt, kann es passieren, dass Dir die Amaretti beim Backen zerlaufen und zu platten Dingern werden. Als kleine Motivationshilfe kommt jetzt schon mal ein Foto von den fertigen Amaretti 🙂

Amaretti kannst Du gut im Glas aufbewahren

Schritt 5 – Amaretti backen

Du heizt Deinen Backofen auf ca. 150° Umluft vor und backst die Amaretti für 30 Minuten. Nach dem Backen nimmst Du sie sofort aus dem Ofen, löst sie vom Blech und lässt sie auf einem Gitter erkalten.

Schritt 6 – Essen, Genießen

Und schon kannst Du deine Amaretti genießen. Ich finde sie perfekt zum Kaffee oder als Topping auf einer Torte oder Dessert. Und wie genießt Du Amaretti am liebsten?

Amaretti - das italienische Kaffeegebäck einfach selber machen

Tipp: Und weißt Du schon, was Du mit den übrigen Eigelb machst? Wie wäre es mit Eierlikör oder Zabaione?

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