Fühl- und Knistertuch zaubert dem Baby ein Lachen ins Gesicht

Knistertuch

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Hier kommt es nun – das erste Selbstgenähte im Rahmen des Nähkurses Babyausstattung – das Knistertuch bzw. Fühltuch für Babys.

Das Tuch knistert innen und hat außen tolle Schlaufen, Ringe und Kugeln zum Spielen. Ich halte es für ein prima Geschenk für ein Baby aus Deiner Familie oder von Freunden und es eignet sich auch bestens als Einstieg in die Nähwelt, da es recht einfach zu nähen ist. Also, nur Mut!


Folgende Materialien und Equipment benötigst Du für das Knistertuch

  • 2 Stoffreste 15cm x 15cm möglichst aus Baumwolle
  • weitere Stoffreste für die Applikationen
  • 15cm x 15cm Volumenvlies*
  • 15cm x 15cm Knisterfolie (z.B. Bratschlauch)
  • Stickvlies
  • Nähmaschine (z.B. die W6*) und passende Nähnadeln
  • Schneidematte*
  • Rollschneider* und Stoffschere
  • Nähgarn passend zu den Farben deiner Stoffreste
  • Stoffklammern*
  • Stoffklammern und Stecknadeln
  • Deko, z.B. Webbänder (wenige cm reichen), Holzkugeln, Holzring

Und so wird das Knistertuch genäht

Schneide Dir zum Anfang alle Einzelstücke zu, so dass Du danach nur noch Nähen brauchst. Starte mit den Grundstoffen für dein Knistertuch in der Größe 15cm x 15cm. Das ganze brauchst Du zweimal – einmal als Vorderseite, einmal als Rückseite. Für solchen geraden Schnitte eigenen sich am Besten der Rollschneider* und die Schneidematte*. Klar gehen die Schnitte auch mit der Stoffschere, aber der Rollschneider ist einfach genauer und schneller.

Auf dem Bild unten sind die 15cm x 15cm Vorder- und Rückseite der beigefarbene, nicht elastische Baumwollstoff.

Für das KNistertuch braucsht Du diese Zuschnitte.

Zuschnitte für das Knistertuch. Das Tuch ist 15cm x 15cm.

Für die Applikationen, also die zusätzlichen Stoffreste oben drauf, kannst Du deiner Phantasie freien Lauf lassen. Ich habe es mir ganz einfach gemacht und im Internet nette Grafiken gesucht, diese ausgedruckt und ausgeschnitten. Die Papierschnitte kannst Du dann einmal auf deine Stoffreste mit der Schneiderkreide* übertragen, sowie auch auf das Stickvlies und diese ausschneiden.

Alle Applikationen nähe ich mit dem Zickzackstich an. Dazu wird an der W6 Nähmaschine* der Stich C und Stichlänge 2 eingestellt. Wenn Du eine andere Nähmaschine verwendest, schau bitte nach, wie Du den Zickzackstich einstellen musst.

Ich habe für die weitere Deko an den äußeren Rändern noch Schlaufen von Webbandresten verwendet, sowie mit Jerseyresten einen Holzring und Holzkugeln. Diese befestigst Du auf der Außenseite und so, dass die Schlaufen zur Mitte zeigen, wie auf folgendem Foto zu sehen ist.

So heftest Du die Schlaufen und Jerseystoffe richtig an.

Die Schlaufen und Jeserreste werden außen mit Stecknadeln befestigt und zeigen dabei zur Mitte des Tuches.

Die Schlaufen und Deko nähst Du mit einem Geradstich an. Bei der W6 Nähmaschine stellst Du den Stich A, Stichlänge 2 ein. Bitte beachte, dass Du den anfang und das Ende verriegelst, d.h. 2-3 Vorwärtsstiche, dann mit dem Rückwärtshebel ein paar Rückwärtsstiche und dann geht es vorwärts weiter. Damit die Schlaufen auf alle Fälle halten, habe ich insgesamt 2 mal drüber genäht.

Wichtig ist, eine Wendeöffnung von mindestens 8cm zu lassen. Bei mir ist diese auf der rechten Seite, oberhalb des Webbandes mit den Herzen.

Jetzt benötigst Du noch zwei weitere Zuschnitte: 15cm x 15cm Volumenvlies* und 15cm x 15cm Knisterfolie, z.B. normaler Bratschlauch aus der Küche. Die zugeschnittene Knisterfolie stichst Du mit den Stecknadeln mehrfach ein, damit diese später richtig schön knistert. Das Volumenvlies bügelst Du auf mittlerer Stufe auf die innere Vorderseite.

Beim Zusammenähen des Knistertuches musst Du die Reihenfolge beachten.

Die Vorder- und Rückseite liegen rechts auf rechts, dann das Volumenvlies und die Knisterfolie.

Jetzt kannst Du die vier Teile zusammen nähen. Dazu legst Du die Vorderseite mit dem Volumenvlies und Rückseite rechts auf rechts (also die schönen Seiten aufeinander). Zum Schluß kommt nach die Knisterfolie hinzu und mit den Stoffklammern* hälst Du alle Teile zusammen. Achte darauf, dass Du weißt, wo deine Wendeöffnung bleiben soll. Ich habe mir den Bereich durch rote Stoffklammern gekennzeichnet, so dass ich gleich nicht aus Versehen darüber hinweg nähe.

Zum Zusammennähen habe ich auch wieder den Geradstich verwendet. Idealer Weise fängst Du auf der einen Seite der Wendeöffnung an, nähst einmal drum rum und stoppst am anderen Ende der Wendeöffnung. Am Anfang und Ende das Verriegeln nicht vergessen!  Jetzt hast Du es schon fast geschafft – nur noch in die Wendeöffnung greifen und das Knistertuch wenden – wie auf dem Foto unten.

So wendest Du das Knistertuch durch die Wendeöffnung.

Das Knistertuch wird durch die Wendeöffnung von innen nach außen gewendet. Dadurch sidn die schönen Seiten außen.

Sobald Du das Tuch komplett gewendet hast, forme die Ecken gut aus. Die Öffnung verschließt Du mit der Nähnadel per Hand.  Und zu guter Letzt steppst Du das Tuch nah am Rand mit einem Geradstich ab. Fertig! War gar nicht schwer, oder?


Ich hoffe dir hat der Auftakt des Nähkurses gefallen und Dir ist dein eigenes Knistertuch gut gelungen. Wenn Du es hier zeigen möchtest, dann schicke mir einfach ein Foto davon und ich veröffentliche es gerne auf dieser Seite.

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