Serviettenknödel – Rezept

von Jane
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Da mein letztes Bastelexperiment nicht geglückt ist, ich gerade mit mir, meiner Kreativität und meinem Optimismus hadere, gibt es heute ein Erfolgserlebnis. Außerdem geht ja auch Mut und Zuversicht bekanntlich durch den Magen 😊. Heute gibt es Serviettenknödel, der zu vielen deftigen Gerichten als Beilage passt. Perfekt für ein Sonntagsessen.

Aber glaubt nicht, dass ich mein Bastelexperiemnt aufgebe. Ich bleibe dran … und habe schon die nächste Idee, wie es was wird. Aber jetzt erstmal zum Leckerli.


Was ihr für einen Serviettenknödel braucht:

  • 100 g weiche Butter
  • Salz nach Belieben
  • 3 Eier
  • 300g Mehl
  • geriebene Muskatnuss nach Belieben*
  • 1/4 l Milch (250 ml)
  • Kräuter nach Belieben
  • große Pfanne (z.B. diese*)
  • 2 Schüsseln
  • 1 Geschirrtuch
  • Bindfaden und Schere
  • großer Topf
  • Handrührgerät

Und so macht ihr den Serviettenknödel:

Schritt 1 – Schneiden und anbraten

Das Weißbrot in relativ gleichmäßig kleinere Stücke schneiden (ca. 5 mm). Dann etwa 50 g Butter in der Pfanne erhitzen und die Brotwürfel schön gleichmäßig bei mittlerer Hitze von allen Seiten goldbraun braten. Ich nehme gerne eine viereckige Pfanne*, weil da so schön viel reinpasst. Dann zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Für den Serviettenknödel, röstest Du die Weißbrotwürfel an.

Schritt 2 – Teig rühren

Die Eier trennen. Eigelbe, Mehl, Salz, Muskat und Milch zu einem Teig verrühren. Das wird eher eine Art Rührteig, etwas zähflüssig und klebrig, aber das muss so sein. In einem zweiten Rührgefäß die Eiweiße steif schlagen. Ich vermenge das Eiweiß dann mit den Brotwürfeln und schütte das dann in den Teig, um es unterzuheben. Jetzt noch die Kräuter dazu. Ich nehme meistens das, was Garten (oder wie jetzt Tiefkühlschrank) zu bieten hat – Schnittlauch, Petersilie etc…

Alle Zuatten des Serviettenknödel vermengen.

Schritt 3 – Buttern

Sauberes Geschirrtuch auf die Arbeitsfläche ausbreiten und mit der restlichen Butter dünn bestreichen. So lässt sich der Teig besser darauf verteilen und der Serviettenknödel klebt nachher nicht nur im Tuch, sondern löst sich ganz gut. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

Damit sich der Serviettenknödel später löst, butterst Du das Tuch zuvor ein.

Schritt 4 – Teig rollen (also so ähnlich wie basteln 😉

Den Serviettenknödelteig auf das Küchentuch geben. Nun das ganze zu einer ca. 7cm dicken und 30cm langen Rolle formen. Das kommt euch vielleicht etwas schwierig vor, aber es geht … nur Geduld. Dann den Knödel einwickeln und an den Enden zubinden. Da der Teig beim Kochen noch etwas aufgeht (wie ein Kuchenteig), bindet etwas lockerer und lasst auch an den Enden etwas Luft. So wird der Serviettenknödel locker und fluffig!

Binde das Tuch locker um den Serviettenknödel.

Schritt 5 – Hitze

Die Knödelrolle nun in den Topf mit dem kochenden Salzwasser transferieren. Den Deckel nur halb auflegen und die Hitze reduzieren. Bei schwacher Hitze den Knödel für ca. 22 Minuten ziehen lassen. Dann das ganze Paket wenden und für weitere 23 min ziehen lassen.

Lass den Serviettenknödel im Topf garen.

Schritt 6 – aufschneiden, essen, glücklich sein

Nach Ende der Garzeit den Serviettenknödel aus dem Wasser nehmen und kurz in kaltes Wasser tauchen. Den Faden an den Enden aufschneiden und den Serviettenknödel auswickeln. In Scheiben schneiden und auf einer Platte anrichten (oder gleich auf dem Teller)… Fertig!

Serviettenknödel aufschneiden und geniessen.

Genussfazit

Ich liebe diesen Serviettenknödel! Er schmeckt wesentlich besser als die fertigen, die es zu kaufen gibt, da er meiner Meinung nach etwas mehr Pfiff hat. Und das schöne ist, Frau kann ihn auch ganz hervorragend am Tag vorher zubereiten, da er dann nur nochmal aufgedämpft werden, oder kurz eine Mikrowelle von innen sehen muss.

Der Serviettenknödel passt ganz wunderbar zu deftigen Braten, Federvieh, Wild usw… halt zu allem, wozu Frau Klöße, Kartoffeln oder Knödel essen kann. Passt ja deshalb auch echt gut zur Winterzeit … und Ostern … und Familienfeiern … als Sonntagsessen .. also quasi IMMER! Für mich gibt es da nur den Daumen hoch.

Servittenknödel passt perfekt zu deftigen Gerichten.

Was noch zusätzlich zu sagen wäre: Verwendet größere Töpfe als der Serviettenknödel lang ist, sonst wird es etwas krumm. Mir persönlich ist das aber wurscht, da der Geschmack zählt :). Wenn ihr neue Küchentücher verwendet, wascht diese einmal vor, da sie abfärben können. Das ist mir mal passiert. Hat dem Geschmack zwar nichts ausgemacht, der Servittenknödel sah halt dann nur rosa aus ;-)…

Ich kann nur sagen, es war wieder köstlich! Und jeder der davon aß war mindestens genauso begeistert. Auch wenn Frau eigentlich weiß, das Eigenlob stinkt, so müffel ich gerne vor mich hin.

Kommt gut durch die nächste Zeit und viel Spaß beim Nachkochen und Genießen! Eure Jane

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