Suppengewürz selbermachen – Rezept und Anleitung

von JaLiRa
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Bis vor kurzem habe ich Suppengewürz gefriergetrocknet im Supermarkt gekauft. Dafür gab es zwei Gründe. Erstens, wollte ich nicht jedesmal wenn ich Suppengewürz brauche, welches frisch kaufen und dieses erstmal klein schneiden müssen. Zweitens habe ich bis vor kurzem überhaupt nicht daran gedacht, dass ich es selbst herstellen könnte, in dem ich einmal viel frisches Gemüse kaufe und dieses dann trockne.

Dann erzählte mir meine Nachbarin von ihrem Dörrautomaten. Und da ich mit ihr so eine Art „Technische Geräte Tauschgemeinschaft“ habe, konnte ich mir das Teil ausleihen und experimentieren. Und dann kam da noch mein schwäbisches Temperament durch. Wenn ich das Teil schon anwerfe, wollte ich etwas trocknen, wofür ich im Supermarkt mehr Geld ausgeben müsste. Tadaaa, eigenes Suppengewürz sollte es also werden. Ein Glas gekauftes Suppengewürz mit 22 g Inhalt kostet mich ca. 4€. Geht das günstiger, wenn ich es selbst trockne. Oh jaaaaaa! Aber Schritt für Schritt!


Das brauchst Du für dein selbstgemachtes Suppengewürz

frisches Suppengemüse
  • Dörrautomat (ich habe diesen* verwendet)
  • 500g Karotten
  • 500g Lauch
  • 500g Sellerie
  • frische Petersilie
  • frischer Schnittlauch

Als Faustregel kannst Du dir merken: Das getrocknete Suppengewürz wird ca. 10% der Masse deines frisches Gemüse und Kräuter ergeben. Aus meinen 1,5kg Gemüse habe ich also gute 150g Suppengewürz rausbekommen.


Und so machst Du das Suppengewürz

Also viel zu tun gibt es nicht, allerdings musst Du etwas Zeit investieren. Als erstes schneidest Du das gesamte Gemüse in kleine, möglichst gleichmäßige dünne Stücke und legst sie auf die stapelbaren Böden des Dörrautomaten. Achte darauf, dass die nicht zu eng liegen, so dass die Luft gut zirkulieren kann.

Suppengemüse im Dörrautomaten verteilen

Meine 1,5kg Gemüse haben gut auf die fünf Aufsätze gepasst und so hat ein Dörrvorgang gereicht. Das Dörren selbst hat 8 Stunden gedauert. Zwischendrin dachte ich schon, die Karotten und Sellerie trocknen nie, aber ich habe ausgehalten, denn schon der Geruch beim Dörren war unglaublich appetitanregend.

Nach dem Dörren habe ich das Suppengewürz sofort in ein Schraubglas abgefüllt, damit es nicht wieder Feuchtigkeit zieht. Falls es Dir zu grob ist, kannst Du es jetzt noch immer mit einem Wiegemesser zerkleinern.

Selbstgemachtes Suppengewürz

Während des Dörrens habe ich mir ja schon eingebildet, dass es unglaublich gut riecht. Auf alle Fälle besser als das gekaufte Zeugs (das aber auch Bio ohne sonstige Zusätze war). So musste dann auch der Mann des Hauses für eine Riechprobe herhalten. Mit geschlossenen Augen hat er sich auch eindeutig für das selbst gemachte Suppengewürz entschieden. Also klares 2:0 fürs Selbermachen!

Und war die Aktion jetzt tatsächlich auch günstiger als die Kaufvariante? Dazu rechne ich die Materialkosten, aber auch den Stromverbrauch mit ein. Der Dörrautomat meiner Nachbarin* ist mit 250 Watt sehr sparsam. Bei 8 Stunden macht das 2kWh. Eine kWh kostet ca. 29 Cent, was Stromkosten von 2,32€ ergibt.

  • Kaufvariante: 22g = 4€, d. h. 150g = 27,27€
  • Selbstgemachte Variante: 5€ (Gemüse und Kräuter) + 2,32€ (Strom) = 7,32€

Selbermachen lohnt sich also finanziell und ist zudem auch noch echt lecker und aromatisch. Du kannst bestimmen, welche Qualität deine Kräuter und Gemüse haben und vor allem welche Du verwenden möchtest. Wenn das nicht genügend Gründe sind, das Suppengewürz in Zukunft selbst herzustellen ….

Selbstgemachtes Suppengewürz im Schraubglas
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