Der etwas abgewandelte Weihnachtsstollen (Grundrezept Dresdner Stollen)

von Jane
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Die Zeit rennt und vergeht wie im Flug, und schon ist November und das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Meine Freundin Nicl fand vor kurzem ihr altes Dresdner Stollen Rezept wieder und sie hat mir erlaubt es hier mit Euch zu teilen. Kaum hat sie das Rezept in den Händen gehabt, blieb ihr auch nur eines, es musste mal wieder Weihnachtsstollen gebacken werden! Allerdings wandelte sie das Rezept ein wenig ab, da 1kg Rosinen doch etwas zu viel erschien. Stattdessen wurde nur die Hälfte genommen und der Rest mit Cranberries „aufgefüllt“. Meine Geschmacksprobe: Gefällt Frau echt gut, schmeckt fluffig und nicht zu trocken.

Zum rezept ist noch filgendes zu sagen: Mit Bäckerhefe ist hier Frischhefe gemeint. Trockenhefe funktioniert natürlich ebenso gut. Hier muss Frau allerdings darauf achten, dass dann keine 60g davon benötigt werden. Meistens genügt ein Tütchen für 500g Mehl. Wenn ihr nicht gerade muskelbepackt seid, sucht euch jemanden der euch beim Teigkneten hilft. Und benutzt unbedingt ein ausreichend großes Gefäß für den Teig. Am besten eignet sich eine kleinere Plastikwanne oder ähnliches. Natürlich könnt Ihr die Zutaten Menge auch einfach auf ein bis zwei Stollen runter rechnen. Dann wird es auch einfacher mit dem Kneten. Aber wem reichen schon zwei Stollen? Tsss …


Was ihr für 4 Weihnachtsstollen braucht

Genügend Meh und Butter - zwei Hauptzutaten für Stollen zu Weihnachten
  • Haushaltswaage*
  • Pergamentpapier*
  • Tongefäß (z. B. dieses*)
  • Schüsseln für die abgewogenen Zutaten
  • ausreichend große Knetschüssel
  • 2kg Weizenmehl
  • 400g Zucker
  • 32g Vanillezucker (entsprechen 4 Päckchen)
  • 24g Salz
  • 1/4 geriebene Muskatnuss
  • geriebene Zitronenschale von 2 Zitronen (auf Bioqualität achten!)
  • 125g gemahlene Mandeln
  • 150g Zitronat
  • 500g Rosinen
  • 54% Rum* zum Einlegen der Rosinen
  • 500g getrocknete Cranberries*
  • 500g Butter
  • 500g Margarine
  • 60g frische Hefe
  • 0,625l Milch (entspricht 5/8l)
  • 250g Marzipan
  • und ganz viel Geduld ….

Und so backt ihr den Weihnachtsstollen

Schritt 1

Am Abend vorher die Rosinen im Rum* einweichen. Alle Zutaten abwiegen und bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis auf die Milch und die Hefe. Nicl hat hier die Zutaten einfach nur bei Zimmertemperatur gelagert und sie abgewogen als sie gebraucht worden.

Für den Weihnachtsstollen legst Du die Rosinen in Rum ein.

Schritt 2

Am nächsten Tag einen Teil der Milch erwärmen und mit der zerbröckelten Hefe und einer Brise Zucker versehen, etwas Mehl dazu geben und ca. 20 Minuten „gehen“ lassen. Achtung: das geht richtig hoch!! Das übrige Mehl, Zucker, Milch, Salz, Vanillezucker, Butter und Fett dazugeben und zu einem Teig verkneten. Zum Schluss die restlichen Zutaten untermischen.

Schritt 3

Der Teig ist schwer und sollte deshalb mind. 3 Stunden „gehen“. Dabei sollte der Teig warm stehen und mit einem Tuch abgedeckt werden. Der Teig ist gut, wenn er bei Finderdruck elastisch ist.

Schritt 4

Den Teig in vier Teile aufteilen. Jeweils rollen und daraus zwei brotförmige Laibe formen. An dieser Stelle hat sie in die zwei Laibe jeweils eine Rolle Marzipan eingearbeitet. Die Laibe längs einritzen und ab auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Forme zwei Laibe des Weihnachtsstollen

In den vorgeheizten Ofen legen und bei ca. 175°C (Umluft) ca. 1 Stunde backen. Stichprobe mit Holzstab machen. Wenn die Stollen gut sind, sollte kein Teig mehr am Holz kleben bleiben.

Schritt 5

Den Stollen abkühlen lassen und ihn dann großzügig mit zerlassener Butter bestreichen und mit viel Puderzucker bestreuen.

Den Weihnachtsstollen mit zerlassener Butter und Puderzucker versehen.

Schritt 6

Stollen in das Pergamentpapier* einwickeln und idealerweise in einem Tongefäß mindestens 1 bis 2 Wochen ruhen lassen. Solltest Du kein Tongefäß haben, kannst Du die Stollen auch in Backpapier und dann in Alufolie eingewickeln, jeweils mit einem Handtuch einschlagen und an einen warmen Platz glegen. Dort kann er reifen. Falls Du in der Zwischenzeit was adventliches naschen MUSST, dann gehen die gebrannte Sonnenblumenkerne immer!

Schritt 7

Nach der Reifezeit den Stollen unbedingt nochmal mit flüssiger Butter überziehen und bepuderzuckern!

Gib flüssige Butter auf den Weihnachtsstollen.

Endlich essen 🙂


Resultat

Ich selbst bin kein großer Stollen-Esser, was aber an den Rosinen liegt. Ich mag die nur ungetrocknet. Aber dieser Stollen riecht lecker, sieht lecker aus und hat nicht sooo viel von den Schrumpeltrauben. Cranberries* sind eine gute Alternative und das nächste mal werde ich Nicl raten, die auch in Rum einzulegen 😏…


Kommt gut durch die nächste Zeit und viel Spaß beim nachbacken! Und nochmal vielen Dank an Nicl, dass ich ihr Rezept hier posten darf.

Mit Weihnachtsttollen lecker durch die Advents- und Weihnachtszeit
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