Adventskalender mit selbstgemachten Rubbellosen

Rubellose an einem Adventskalender
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Letztes Jahr hatte ich dem Mann des Hauses einen Adventskalender mit Rätseln aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich gebastelt. Fand er echt toll und war auch jeden Tag anständig beschäftigt. Dieses Jahr war ich verdammt spät dran und so sass ich am 30.11. abends da und hatte NIX! Also habe ich meine Bastelmaterialien durchforstet und fand verschiedendes Papier, Acrylfarbe und Garne. Ich erinnerte mich mal irgendwo gelesen zu haben, dass man mit Acrylfarbe und Spüli Rubbellose herstellen kann und das war die Idee, die ich brauchte. Auf gehts – hier kommt der Adventskalender mit 24 Rubbellosen.


Für den Adventskalender benötigst Du diese Materialien:


Dieses Equipment oder Werkzeug benötigst Du:


So basteltst Du den Adventskalender und die Rubbellose:

Meine Rubbellose haben eine Größe von 7,5cm x 5cm. Du kannst diese natürlich beliebig ändern. Aus dem Tonkarton metallic* habe ich als erstes 24 Rechtecke in dieser Größe ausgeschnitten. Diese dienen als Trägerpapier für das eigentliche Rubbellos. Auf normalem weißen Druckerpapier habe ich 24 Gutscheine (und ein paar nette Worte) gedruckt, die der Mann im Laufe des Jahres einlösen kann. Die Größe ist etwas kleiner als das Trägerpapier von oben.

Zum Ausschneiden des Trägerpappiers und der Kleinigkeiten habe ich eine Papierschere verwendet und mich später geärgert, weil die Schnitte nicht so sauber waren, wie wenn ich meine Papierschneidemaschine* rausgekramt hätte.

Das benötigst Du um Rubbellose selbst herzustellen.

Rubbellose sind einfach selbst hergestellt. Du brauchst nur Papier, Buchfolie, Acrylfarbe und ein wenig Spülmittel.

Vorne auf das weiße Papier klebe ich anschließend die Buchfolie*. Diese sollte wiederum etwas größer sein, als das weiße Papier. Am oberen Rand des Loses lochst Du mit einem Locher oder einer Nietenzange ein Loch, damit Du das Los mit dem Bäckergarn* aufhängen kannst. Mir sind die Löcher durch einen herkömmlichen Bürolocher einfach zu groß und deshalb musste wieder die Nietenzange* herhalten.

Mit der Nietenzange kannst Du kleine Löche in deine Rubbellose lochen.

Die Rubbellose loche ich mit einer Nietenzange. Dann werden die Löcher schön klein.

Auf das Trägerpapier habe ich mit einem schmalen Stift die Zahlen 1 bis 24 geschrieben. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich irgendwas schöneres kreiert um die Zahlen aufs Papiere zu bekommen. Aber was solls … nächstes Jahr gibt es ja auch wieder einen Adventskalender 😉

Nachdem also vorne die Zahlen drauf sind, kann hinten die Acrylfarbe*-Spülmittel-Mischung auf die Buchfolie aufgebracht werden. Dazu mischst Du dir in einem Gefäß ca. 2/3 Acrylfarbe und 1/3 Spülmittel an. Es muss nicht exakt sein; Augenmaß reicht vollkommen aus. Grundsätzlich kannst Du jede Farbe wählen. Wenn Du dich, wie ich, für Silber entscheidest, sieht es gekauften Losen sehr ähnlich. Das Gemisch bringst Du mit einem weichen Pinsel auf die Buchfolie und lässt es gut trocknen. Plane etwas Zeit ein. Bei mir hat das Trocknen länger als eine Stunde gedauert.

Bemake die Buchfolie mit dem Gemisch aus Acrylfarbe und Spülmittel.

Die Rubbellose sehen besonders authentisch aus, wenn silberne Acrylfarbe verwendet wird.

In der Zwischenzeit habe ich das Kupferrohr mit dem Rohrabschneider auf die gewünschte Länge gekürzt …

Kürze das Kupferrohr am einfachsten mit dem Rohrabschneider.

Kupferrohr lässt sich gut mit dem Rohrabschneider kürzen.

… und die Ende mit den zwei Kupferbögen verklebt.

Die Einzelteile werden mit Sekundenkleber zusammengeklebt.

Die Einzelteile werden mit Sekundenkleber zusammengeklebt.

Durch das Kupferrohr habe ich einen Nylonfaden* gezogen, woran ich das Rohr später anhängen kann. Ebenso habe ich die kleinen Glaskugeln* mit dem Nylonfaden am Rohr befestigt. Sobald die Lose gut getrocknet sind, ziehst Du das Bäckergarn durch die Löcher und hängst diese in unterschiedlichen Längen ebenso am Rohr an.

Befestige die Rubbellose und die Glaskugeln am Kupferrohr.

Die Rubbellose und der Glasschmuck werden am Kupferrohr aufgehangen.

Da ich zu Weihnachten indirekte Beleuchtung besonders mag, habe ich noch eine kleine LED-Lichterkette* um das Rohr gelegt und fertig ist der Adventskalender. Nachdem ich erst heute dazu gekommen bin, den Beitrag zu schreiben, kann ich schon berichten, wie es dem Mann gefällt: SEHR 🙂 Er freut sich jeden Tag auf die kleine Überraschung und überlegt schon, wie er die bisherigen Gutscheine über das Jahr verteilt. Und wenn der Mann zufrieden ist, bin ich es ja auch!

Aber was sagt ihr zu der Idee?


 

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