DIY Fotohintergrund für noch schönere Blogfotos – eine kostengünstige Option

Bastel dir den Fotohintergund selbst und spare bares Geld.

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Ist dir schon mal aufgefallen, dass selbst Freizeitblogs mittler Weile richtig tolle Blogfotos haben? Die sind so schön und wirken auch professionell, so dass ich mich gefragt habe, wie die Blogger das hinbekommen. Häufig sieht man da z. B. tolles altes Holz als Untergrund, verwaschene Umrisse als Hintergrund und das alles immer bestens beleuchtet. Okay, so was wolle ich auch und schnappte mir die Spiegelreflexkamera und belagerte vermutlich jede Ecke unserer Wohnung und fotografierte meine DIY-Projekte auf Parkett, auf Fliesen, vor schöner Tapete und vieles mehr. Von schönen Fotos war ich aber sehr weit entfernt.

Ein bisschen Recherche ergab, dass viele BloggerInnen fertige Fotoboxen* verwenden, und damit auch sehr zufrieden sind, oder aber Fotohintergründe auf Stoff* gedruckt, die an einem Rahmen befestigt werden. Beide Varianten taugen was sie versprechen, aber wie so häufig dachte ich mir: Das geht doch auch günstiger! Und ja, es geht günstiger. Ich zeige Dir wie!


Du benötigst folgende Materialien und Equipment für den Fotohintergrund

Das ist ganz schön übersichtlich, oder?

Diese Materialien und Equipment benötigst Du für deinen Fotohintergrund.

 


Und so bastelst Du den Fotohintergrund

Schritt 1 – Besorge Dir passende Fotomotive

Entweder hast Du selbst tolle eigene Bilder oder Du schaust einfach mal in Fotobörsen, die Fotos auch zur freien Verwendung anbieten.  Ich selbst schaue gerne bei Pixabay, Jay Mantri, Free Range Stock, Kaboompics, PEXELSMMT rein. Die Auswahl ist vor allem bei Pixabay sehr groß, die Qualität sehr gut und ich muss noch nicht mal die Quelle angeben. Klare Empfehlung meinerseits!

Drucke dir dein Wunschmotiv ind er gewünschten Größe aus.

Fotohintergrund: Drucke dir dein Wunschmotiv in der gewünschten Größe aus.

Also, lade dir einfach Fotohintergründe, die zu deinem Thema passen und Dir gefallen, runter und lasse sie in einem Copyshop auf DIN A0 ausdrucken. Die Preise für Ausdrücke in dieser Größe schwanken zwischen 1€-10€ pro Ausdruck!  Ruf am besten vorher mal an bei den in Frage kommenden Shops an, denn hier kannst Du viel sparen oder eben auch nicht …

Schritt 2 – Klebe die Ausdrucke auf die Wellpappe

Deine Ausdrucke musst Du jetzt nur auf die Wellpappe* kleben. Hier habe ich mit zuvor mit Tapetenleim, Papierkleber und Sprühkleber experimentiert, war aber nicht zufrieden mit den Ergebnissen. Bei allen Klebervarianten wellten sich die Oberflächen so stark, dass man die Wellen auf den Fotos sah.

Die besten Ergebnisse habe ich mit dünnem, doppelseitiges Klebeband* erzielt. Dieses habe ich erst auf die Wellpappe geklebt und dann erst den Ausdruck von der Mitte aus zum Rand verklebt.

DIY-Fotohintergrund: Klebe den Ausdruck auf die Wellpappe.

Der Fotohintergrund wird auf die Wellpappe geklebt. Dazu klebst Du am besten von der Mitte zum Rand.

Lass Dir beim Kleben Zeit und gehe in kleinen Schritten vor. Ziehe das Klebeband immer nur ein paar Zentimeter ab und streiche den Ausdruck von der Mitte zum Rand hin glatt. Wenn Du gleich alles auf einmal kleben möchtest, handelst Du dir wahrscheinlich sichtbare Hohlräume ein. Genauso steigt das Risiko von Hohlräumen zwischen der Wellpappe und dem Ausdruck, wenn du mit dem Klebeband* sehr sparsam umgehst. Ich habe zwei Rollen vom Klebeband für fünf Ausdrücke verbraucht, was nicht ganz optimal war. Beim letzten Hintergrund war zu wenig Klebeband und zu viel Fläche übrig. Tipp: Pro Rolle Klebeband kannst Du zwei DIN A0 Ausdrucke gut verkleben.

Für den Anfang habe ich mir drei verschiedene Untergründe und zwei farblich passende Hintergründe mit verschwommenem Motiv erstellt. Das Motiv für den Untergrund lege ich auf den Boden und im 90° Winkel dazu eines der verschwommenen Hintergrundmotive, wie im nächsten Bild zu sehen ist.

Bau dir deine Fotoumgebung mit einem Fotohintergudn und Fotountergrund auf.

Aufbau mit Fotohintergrund und Fotountergrund

Schritt 3 – Befülle deinen Blog mit schönen Fotos

Und das es tatsächlich ansprechendere Blogfotos macht, zeigt der folgende Vergleich. Für das rechte Bild habe ich die Mini-We Hose und Mütze auf einer weißen Tischplatte fotografiert. Zu sehen sind viele Schatten und Reflektionen, zu dem wirkt das Bild etwas langweilig. Durch den Fotohintergrund mit den Holzplanken kommt im linken Bild doch mehr Spannung rein und das Ganze wirkt viel lebendiger und tiefer.

So sieht der Unterschied durch den Fotountergrund aus.

Links: Fotomotiv ohne Fotohintergrund auf einer weißen Tischplatte. Rechts: Fotomotiv auf einem DIY-Fotohintergrund.

Und wenn Du den räumlichen Eindruck erhöhen möchtest, dann kannst Du eine Rückwand mit verschwommenem Motiv aufstellen. Mir ist das Foto nicht optimal gelungen, aber ich hoffe Du siehst im Vergleich was ich meine.

So sieht der Unterschied durch den Fotountergrund aus.

Links: Fotomotiv ohne Fotohintergrund auf einer weißen Tischplatte. Rechts: Fotomotiv auf einem DIY-Fotountergrund und Hintergrund.

Was jetzt noch fehlt sind Tageslichtlampen, für ein bisschen mehr zeitliche Flexibilität. Ichberichte, so bald ich diese im Einsatz habe. Aber was sagt ihr zu den Fotohintergründen? Hat jemand für euch noch eine Idee, wie die Ausdrucke auf die Wellpappe geklebt werden können ohne Klebeband zu benutzen?

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